Mit dem Bolognaprozess ist im Zusammenhang der universitären Bildung der Kompetenzbegriff stärker in den Vordergrund gerückt. Damit einher geht der sogenannte „Shift from teaching to learning“, also dem Perspektivwechsel von den vermittelten Inhalten hin zu dem, was die Studierenden an Kompetenzen erwerben, also am Ende des Studiums, eines Moduls oder einer Lehreinheit an Kenntnissen und Fähigkeiten erworben haben (Learning Outcomes der Studierenden / vermittelte Kompetenzen durch die Lehrenden). Für die Formulierung von Studiengangszielen wird diese Entwicklung berücksichtigt. Darüber hinaus muss sich in den Studiengangszielen auch das Leitbild in Studium und Lehre der OVGU wiederspiegeln.
Bei der Beschreibung der Studiengangsziele sind also folgende Leitfragen wichtig:
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Was sollen die Studierenden am Ende des Studiengangs können?
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Welche Fertigkeiten sollen sie besitzen?
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Welche Fähigkeiten brauchen sie?
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Welche Kenntnisse sind nötig?
Aus diesen Studiengangszielen können dann konkrete Qualifikationsziele abgeleitet werden. Hier spielen die vier Kompetenzebenen (fachliche, personale, sozial-kommunikative sowie Methoden- und Handlungskompetenz) eine wichtige Rolle, da diese die Qualifikationsziele abdecken sollen. Somit sind die Begriffe Studiengangsziele, Learning Outcomes und Kompetenzen thematisch miteinander verzahnt. Eine ausführlichere Darstellung ist im Constructive Alignment (ein Leitfaden zur Formulierung und Systematisierung von Studiengangszielen, Qualifikationszielen, Lernergebnissen, kompetenzorientiertem Prüfen und Modulhandbüchern) zu finden.
