Pilotprojekt zur Weiterentwicklung von Studiengängen erfolgreich gestartet

Im Rahmen des universitätsweiten „Tag der Lehre“ am 22.06.2016 wurde unter dem Titel „Studiengangkonferenz“ das dialogorientierte neue hochschulweite Format der Weiterentwicklung von Studiengängen erstmals in die Tat umgesetzt. Ziel dieses Workshops zur Qualitätssicherung und -entwicklung war es, im Dialog gegenwärtige und zukünftige Herausforderungen der Bachelor-Studiengänge Verfahrenstechnik und Umwelt- und Energieprozesstechnik der Fakultät für Verfahrens- und Systemtechnik (FVST) zu identifizieren und konkrete Instrumente und Maßnahmen abzuleiten. Die TeilnehmerInnen des Workshops waren eingeladene AkteurInnen aller Statusgruppen der Studiengänge. Außerdem war die Hochschulöffentlichkeit herzlich eingeladen, als Gasthörer an diesem Workshop teilzunehmen. Die inhaltliche Gesamtleitung hatte hierbei der Studiendekan der FVST, Herr Prof. Dr. E. Specht, inne.

Den inhaltlichen Auftakt gab die Erläuterung des Fakultätsreports, einer Zusammenstellung von fakultäts- bzw. studiengangspezifischen hochschulstatischen Daten und Auszügen aus dem Studierendenpanel, durch Mitarbeiterinnen des Lehrstuhls für Hochschulforschung und Professionalisierung der Akademischen Lehre (Frau A. Manukjan und Frau A. Rathmann). Die folgende Diskussion wurde von MitarbeiterInnen des Sachgebiets Qualitätssicherung und des Lehrstuhls für Hochschulforschung und Professionalisierung der akademischen Lehre moderiert.

Für die Weiterentwicklung der Studiengänge wurden insbesondere zwei Themenschwerpunkte besprochen. So wurde die Stärkung des ingenieurwissenschaftlichen Anwendungsbezugs in den Übungsaufgaben der Mathematikmodule diskutiert. Gemeinsam mit einer Vertreterin der Fakultät für Mathematik wurde initiiert, eine anwendungsbezogene Aufgabensammlung an der FVST zusammenzutragen. Diese Aufgaben sollen durch die FMA in die Mathematikmodule gespeist werden. Außerdem wurde angeregt, eine/n studentische/n TutorIn einzustellen, die/der die Studierenden bei der Aufgabenlösung unterstützt. Der zweite Themenschwerpunkt bezog sich auf die Diskussion zur Umgestaltung der derzeitigen Praktikumsverpflichtung. So soll die Aufteilung in Vor- und Industriepraktikum überdacht werden. Auch hierfür wurden konkrete Verantwortlichkeiten in der Fakultät für die Initiierung der Umstrukturierungsprozesse benannt.

Als Resümee des Workshops wurde von allen Anwesenden eine durchweg positive Bilanz gezogen. Es wurde angeregt, einen Folgetermin für das Wintersemester 2016/17 anzusetzen.

 

Kontakt
Sachgebiet Qualitätssicherung
Julia Grüber

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Letzte Änderung: 30.07.2018 - Ansprechpartner: M.A. Anni Holzäpfel (vormals Fischer)