Studienjahr 2015/16

Alle Beiträge aus dem Jahr 2015/16 zum Download (pdf).

 

Hochschulweite Qualitätsentwicklung

Anwendungsbezogene Hochschulforschung zu Studienerfolg und Studienabbruch an der OVGU

Familienfreundlich an der OVGU studieren

Studienberatung an der OVGU - zielgruppenspezifisch und vielfältig

Nachgefragt... Beim Preisträger des Lehrpreises 2015 Prof. Dr. Thorsten Halle

Auf dem Weg zur Systemakkreditierung: Task Force nimmt Arbeit auf

Pilotprojekt zur Weiterentwicklung von Studiengängen erfolgreich gestartet

Qualitätsentwicklung in den Fakultäten

Fakultät für Informatik

Fakultät für Maschinenbau

Fakultät für Mathematik

Medizinische Fakultät

Fakultät für Naturwissenschaften

Fakultät für Verfahrens- und Systemtechnik

Fakultät für Wirtschaftswissenschaften

 

 


Pilotprojekt zur Weiterentwicklung von Studiengängen erfolgreich gestartet

Im Rahmen des universitätsweiten „Tag der Lehre“ am 22.06.2016 wurde unter dem Titel „Studiengangkonferenz“ das dialogorientierte neue hochschulweite Format der Weiterentwicklung von Studiengängen erstmals in die Tat umgesetzt. Ziel dieses Workshops zur Qualitätssicherung und -entwicklung war es, im Dialog gegenwärtige und zukünftige Herausforderungen der Bachelor-Studiengänge Verfahrenstechnik und Umwelt- und Energieprozesstechnik der Fakultät für Verfahrens- und Systemtechnik (FVST) zu identifizieren und konkrete Instrumente und Maßnahmen abzuleiten. Die TeilnehmerInnen des Workshops waren eingeladene AkteurInnen aller Statusgruppen der Studiengänge. Außerdem war die Hochschulöffentlichkeit herzlich eingeladen, als Gasthörer an diesem Workshop teilzunehmen. Die inhaltliche Gesamtleitung hatte hierbei der Studiendekan der FVST, Herr Prof. Dr. E. Specht, inne.

Den inhaltlichen Auftakt gab die Erläuterung des Fakultätsreports, einer Zusammenstellung von fakultäts- bzw. studiengangspezifischen hochschulstatischen Daten und Auszügen aus dem Studierendenpanel, durch Mitarbeiterinnen des Lehrstuhls für Hochschulforschung und Professionalisierung der Akademischen Lehre (Frau A. Manukjan und Frau A. Rathmann). Die folgende Diskussion wurde von MitarbeiterInnen des Sachgebiets Qualitätssicherung und des Lehrstuhls für Hochschulforschung und Professionalisierung der akademischen Lehre moderiert.

Für die Weiterentwicklung der Studiengänge wurden insbesondere zwei Themenschwerpunkte besprochen. So wurde die Stärkung des ingenieurwissenschaftlichen Anwendungsbezugs in den Übungsaufgaben der Mathematikmodule diskutiert. Gemeinsam mit einer Vertreterin der Fakultät für Mathematik wurde initiiert, eine anwendungsbezogene Aufgabensammlung an der FVST zusammenzutragen. Diese Aufgaben sollen durch die FMA in die Mathematikmodule gespeist werden. Außerdem wurde angeregt, eine/n studentische/n TutorIn einzustellen, die/der die Studierenden bei der Aufgabenlösung unterstützt. Der zweite Themenschwerpunkt bezog sich auf die Diskussion zur Umgestaltung der derzeitigen Praktikumsverpflichtung. So soll die Aufteilung in Vor- und Industriepraktikum überdacht werden. Auch hierfür wurden konkrete Verantwortlichkeiten in der Fakultät für die Initiierung der Umstrukturierungsprozesse benannt.

Als Resümee des Workshops wurde von allen Anwesenden eine durchweg positive Bilanz gezogen. Es wurde angeregt, einen Folgetermin für das Wintersemester 2016/17 anzusetzen.

 

Kontakt
Sachgebiet Qualitätssicherung
Julia Grüber

julia.grueber@ovgu.de                      0391- 67 50159

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Fakultät für Informatik

Akkreditierung und Reakkreditierung aller Studiengänge

Die Fakultät für Informatik hat Ende des Jahres 2014 mit dem Verfahren der Akkreditierung/Reakkreditierung ihrer Studiengänge bei der Akkreditierungsagentur ASIIN e. V. begonnen. In diesem Verfahren sind die Studiengänge mit Auflagen, die bis Ende 2015 zu erfüllen waren, akkreditiert/reakkreditiert worden.

Mit der Erfüllung der Auflagen im Oktober 2016 wurde die Akkreditierung für alle Studiengänge der Fakultät bis 2020/2021 erlangt bzw. verlängert. 

Auf Grund der Auflagen der ASIIN hat die Fakultät für Informatik ihre bis dahin als Verlaufsvarianten geführten dualen Studienvarianten der vier Bachelorstudiengänge als eigenständige Studiengänge gestaltet.

Die Akkreditierung der Dualen Bachelorstudiengänge konnte im September 2016 ebenfalls erfolgreich abgeschlossen werden.

Damit sind alle 14 Studiengänge der FIN akkreditiert bzw. reakkreditiert.

Doppelabschlussprogramm –
Erste Doppel-Abschlüsse mit der TU Sofia vergeben

Seit 2013 beteiligt sich die FIN am deutsch-bulgarischen Leuchtturmprojekt des DAADs zum Aufbau einer Fakultät für deutsche Ingenieur- und Betriebswirtschaftsausbildung (FDIBA) an der TU in Sofia. Die Studierenden der FDIBA können nach einem ein-semestrigen Lehraufenthalt in Magdeburg einen Doppelabschluss im Bachelor- und Masterstudium Informatik erhalten.

Am 26.11.2015 war es soweit, dass die ersten Absolventen ihre Zeugnisse in der Hand hielten. 16 Bachelor- und 2 Masterstudenten wurden feierlich an der TU Sofia durch den dortigen Rektor und den deutschen Botschafter verabschiedet.

Den Doppelabschluss können nicht nur bulgarische Studierende erhalten, sondern er ist auch für hiesige Informatikstudierende geöffnet. Zudem bietet sich in diesem Programm den FIN-Dozenten die Möglichkeit, einen deutschsprachigen Lehraufenthalt in Sofia durchzuführen. Somit können Auslandserfahrungen gesammelt und eine internationale Vernetzung erzielt werden.

Kooperation mit Thailand

Am 28.06.2016 fand die Unterzeichnung des Doppelabschlussabkommens zwischen dem thailändischen Sirindhorn International Institute of Technology und der Otto-von-Guericke-Universität bei uns in der FIN statt.

Den Master-Studierenden des Studiengangs "Digital Engineering" an der FIN und des Studiengangs "Engineering Technology"

an dem SIIT wird mit diesem Doppelabschlussabkommen die Möglichkeit gegeben, ein oder mehrere Semester an der jeweiligen Partneruniversität zu studieren. Durch das Doppelabschlussprogramm können die Studierenden die Schwerpunkte ihres Studiums zusätzlich um die fachlichen Angebote der Partneruniversität erweitern und zudem Auslandserfahrungen sammeln sowie interkulturelle Kompetenz erwerben.

Nach erfolgreicher Beendigung des Doppelabschlussprogramms erhalten die Studierenden einen Doppelabschluss der OVGU und des SIIT. Erste praktische Versuche fanden im Sommer 2016 an der FIN statt. U.a. wurde der Magdeburger Halbkugelversuch mit zwei Robotern unserer Fakultät nachgestellt.

Besetzung von Lehrstühlen

Die Fakultät für Informatik hat durch Neuberufungen die Chance ergriffen, sich im Bereich der technischen Informatik zu verstärken.

Dazu konnte Herr Dr. Norbert Elkmann, welcher am Fraunhofer IFF im Bereich der Robotersysteme aktiv ist, als Honorarprofessor gewonnen werden.

Zusätzlich konnte mit der Juniorprofessur Embedded Smart Systems an Herrn Dr. Sebastian Zug eine weitere Verstärkung erreicht werden, die sich unter anderem auch im oTToCAR-Projekt und dem dazugehörigen Carolo-Cup sowie beim RoboCUP engagiert.

Diese Besetzungen unterstützen die FIN in ihren Bestrebungen, den Studierenden einerseits vertiefte Kenntnisse in die Entwicklung von Computer-/Robotersystemen zu erlangen und bieten die Möglichkeit, ihre Kompetenzen in der Umsetzung von Wissen und Verstehen in die praktische Anwendung zu erweitern.

Außerdem trägt die Nachbesetzung der Juniorprofessur Echtzeit / Computergraphik im Sommersemester 2016 mit Herrn Dr. Christian Lessig zur Stärkung des Angebotes im Bereich der Computervisualistik bei.

 

Kontakt
Fakultät für Informatik
Sven Gerber

sven.gerber@ovgu.de                       0391-67 58199

 

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Fakultät für Maschinenbau

TripleM: Magdeburger Mathematik- und Maschinen-Camp

Konzept zur Verbesserung der Studieneingangsphase in den Bachelor-Studiengängen Maschinenbau und Wirtschaftsingenieur Maschinenbau an der FMB

Die Bachelorstudienrichtungen der Fakultät Maschinenbau (FMB) (Maschinenbau, Wirtschaftsingenieur Maschinenbau) sind technisch-naturwissenschaftliche Grundstudien. Im Studium der angehenden Wirtschaftsingenieure werden darüber hinaus fundierte wirtschaftswissenschaftliche Kenntnisse vermittelt. Ziele des universitären Bachelorstudiums sind neben dem vorrangigen Erwerb eines fundierten ingenieurwissenschaftlichen Grundlagenverständnisses die Herausbildung von Abstraktionsvermögen, das selbstständige Erkennen von Problemen und Finden von Lösungswegen, das Erkennen der Interdisziplinarität des Fachbereiches, die ganzheitliche Betrachtung von technischen - beim Wirtschaftsingenieur auch von organisatorischen und betriebswirtschaftlichen - Zusammenhängen, basierend auf methodisch grundlagenorientierten Analysen sowie die Befähigung zu lebenslangem Lernen. 

Die in der Fakultät für Maschinenbau immatrikulierten Studierenden der Bachelor-Studiengänge der letzten Jahrgänge zeigen leider eine starke Rückläufigkeit des allgemeinen technischen und mathematischen Verständnisses bis hin zum Fehlen grundlegender mathematischer Voraussetzungen, möglicherweise bedingt durch einen fehlenden bzw. nur rudimentär ausgeprägten Technikunterricht an vielen Gymnasien. Das curricular verankerte und bis Ende des 4. Semesters nachzuweisende Grundpraktikum, welches technische Fähigkeiten entwickeln und einen Einblick in die Betriebsabläufe geben soll, wird häufig - entgegen der Empfehlung - erst sehr spät im Studienablauf realisiert und kann deshalb die gestellten Erwartungen nicht bzw. nur teilweise erfüllen. Gerade aber dieses Grundverständnis ist die Basis für ein erfolgreiches universitäres Studium in diesen Disziplinen.

Auch aus diesen Gründen übersteigt die Zahl der Studiengangwechsler oder derer, die das Studium abbrechen, leider die von der Fakultät als vertretbar erscheinende Anzahl.

Mit dem Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) startete die FMB 2015 das Kooperationsprojekt „Maschinenhaus – Campus für Ingenieure“. Ziel des Projektes war eine Bestandsaufnahme zur Studienqualität unter Berücksichtigung hochschul-individueller Rahmenbedingungen. Über eine multiperspektivische Erhebung (Studierende – Lehrende – Vertreter aus Wirtschaft und Industrie) konnten den Studienerfolg begünstigende Faktoren sowie auch Indikatoren für einen möglichen Studienabbruch bestimmt werden.

Die Lehrenden der FMB schätzten ein, dass, bedingt durch ein sehr junges Studieneintrittsalter, schlechte Vorkenntnisse aus der schulischen Bildung oder eine fehlende technische Ausbildung in der Schule sowie ein geringes technisches Verständnis und Vorstellungsvermögen vermehrt eine mangelhafte (Fach-) Studienreife in der Phase des Studienstarts festzustellen ist. Extrinsische Motive zur Studienentscheidung, Erwartungsdivergenzen und ein zu geringes Engagement führen zu einer nicht genügenden Studienmotivation schon zu Beginn des Studiums.

Der erhöhte Freiheitsgrad, den der Beginn eines Studiums gegenüber einem Schulbesuch mit sich bringt, eine fehlende Selbstständigkeit in den ersten Fach-Semestern sowie eine Nichtteilnahme an Lehrveranstaltungen, gekoppelt mit den wachsenden Leistungsanforderungen im Studium können hohe bis sehr hohe Studienanforderungen erzeugen, denen die Studierenden sich stellen müssen und denen sie oftmals nicht gewachsen sind. Folge davon sind mangelhafte Studienleistungen, die einen Studiengangswechsel oder gar Studienabbruch initiieren. Belastungen aus dem privaten Umfeld oder die fehlende Finanzierung können zu Abbrüchen aus finanziellen oder rein privaten Gründen führen.

Die Studierendenvertreter analysierten, dass Leistungsstress infolge des Schiebens von Prüfungen und des oftmals nicht vorhandenen bzw. mangelhaft ausgeprägten Vermögens, gleichzeitig zuhören und mitschreiben zu können, starke, den Studienerfolg beeinträchtigende Faktoren seien. Außerdem sei das Studium zu abstrakt und wenig praxisorientiert, wobei den Studierenden die Spezifika eines universitären Hochschulstudiums wohl bekannt sind. Sie konstatierten, dass Lehrkonzepte oftmals nicht an die Lehrziele von Modulen heranführen und die eigene Befähigung zum Selbstlernen fehlt bzw. nicht vermittelt wird.

In mehreren Workshops und Gesprächsrunden diskutierten die Studierendenvertreter, die Studiengangsverantwortlichen, der Dekan und Studiendekan, die Studiengangsleiter, die Qualitätsmanagementbeauftragten, Lehrende der Fakultät und Vertreter der Hochschulleitung gemeinsam mit dem VDMA und Vertretern der regionalen Wirtschaft über konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Studienqualität, die mit realistischem Aufwand umgesetzt werden können. Die durch die Beteiligten herausgearbeiteten erfolgsversprechenden Maßnahmen zur Förderung des Studienerfolgs unterscheiden sich entsprechend der verschiedenen Phasen des studentischen Lebenszyklus. Der zu legende Fokus gilt vorrangig dem Schaffen eines technisch-mathematischen Verständnisses und Vorstellungsvermögens sowie einer bessere Identifikation der Studierenden mit ihrer Studienrichtung, da diesbezügliche Maßnahmen schon frühzeitig in die Studieneingangsphase zu integrieren sind und daher ein nachhaltiges Wirken erhoffen lassen. Im Ergebnis der VDMA-Initiative wurden drei unterschiedliche Gestaltungsformen herausgearbeitet, wobei sich die FMB auf die Ausarbeitung von Projektaktivitäten in der Einführungswoche verständigte.

Die FMB entwickelte mit dem TripleM: Magdeburger Mathematik- und Maschinen-Camp einen 3-wöchigen universitären (Vor-) Kurs zur Stärkung des mathematisch-technischen Verständnisses junger Abiturienten und Abiturientinnen, der von Studienbeginn an auf das ingenieur- und naturwissenschaftliche Studium orientiert, den Übergang sowie den Einstieg in die akademischen Fachkulturen an der Universität begleitet und erleichtert und somit den Studierenden einen erfolgreichen Studienstart ermöglicht. Ende des Sommersemesters wurde erstmalig das mit dem Lehrpreis 2016 der OVGU ausgezeichnete Konzept zur Verbesserung der Studieneingangsphase umgesetzt, TripleM ging mit 42 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus 5 Studiengängen an den Start. Neben Studierenden der Studiengänge Maschinenbau und Wirtschaftsingenieur Maschinenbau wurden angehende Studentinnen und Studenten der Studiengänge Wirtschaftsingenieur Logistik, Mechatronik und der Ingenieurinformatik erreicht.

In der ersten Woche des Vorkurses wurde der mathematische Grundkurs flankiert durch die Veranstaltungen „Wie studiere ich richtig?“ oder „Wie wird recherchiert, die Arbeit in der Bibliothek“. Den mathematischen Aufbaukurs – „Fit für die Technische Mechanik“ - begleiteten neben einem Besuch des Technikmuseums, der die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu den Wurzeln des Magdeburger Maschinenbaus führte, verschiedene Experimente in den modernen und zukunftsorientierten Forschungsfeldern der verschiedenen Fachbereiche der FMB und spannte damit auch den facettenreichen Rahmen dieser Studienrichtung auf. Berufliche Einsatzfelder als erfolgreicher Absolvent oder erfolgreiche Absolventin zeigte sehr aufschlussreich ein Besuch der MTU Reman Technologies GmbH in Magdeburg auf und erzeugte damit ein klareres Bild vom Ingenieursein.

Neben diesen Technik-erleben-Projekten stand das eigene Aktivsein der Studierenden im Mittelpunkt des Maschinencamps. Die ersten Baugruppen-Skizzen zu selbst demontierten CD-Laufwerken oder Moped-Getrieben entsprachen natürlich noch nicht den Erwartungen, reflektierten jedoch den Versuch, unbekannte Bauteile darzustellen und nach ihrer Funktionalität technischen Baugruppen zuzuordnen. Herzstück des Maschinencamps bildete das Projekt Baukasten. Die Projektteams bekamen die Aufgabe, gemäß einer vorgegebenen Zielfunktion aus zu hebender Last, Auslegerlänge und Turmhöhe ein Hebezeug zu bauen. Dazu standen pro Projektgruppe eine limitierte Anzahl an Bauteilen eines Metallbaukastens (Kostenlimitierung) und drei Stunden Bauzeit zur Verfügung. Jede Projektgruppe präsentierte ihr Ergebnis, stellte sich der Güte-Ermittlung der Zielfunktion und erläuterte die Beweggründe der jeweiligen Bauausführung. Die drei Sieger erwartete eine Prämierung. Den Abschluss bildete das Treffen der Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer mit Vertreterinnen und Vertretern des Lehrkörpers der FMB in einer lockeren Atmosphäre mit Gegrilltem und Getränken. Mit der feierlichen Immatrikulation wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den Kreis der Studierenden an unserer OVGU aufgenommen.

Die Ausgestalter und Initiatoren von TripleM interessierten sich natürlich auch für die Wirksamkeit und die Zielerreichung des neuen Konzepts der Studieneingangsphase. Über eine Befragung der teilnehmenden Studierenden konnte ermittelt werden, dass sie sich für den Studienstart besser vorbereitet fühlten und durch die durchgeführten Projekte in ihrem technischen Vorstellungsvermögen gestärkt sehen. Besonders konnten sie über das spätere Berufsfeld klarere Vorstellungen gewinnen und somit auch ein besseres Grundverständnis und eine Identifikation mit der gewählten Studienrichtung entwickeln. Hervorgehoben wurden die zwanglose Teilnahme und das Nichtbewerten von erbrachten Leistungen. Gerade hierbei sehen die Initiatoren noch Handlungsspielraum, da über eine Wissensampel den Studierenden signalisiert werden könnte, wo noch Handlungsbedarf besteht. Ob das ausgestaltete Konzept nachhaltig zu einer Minderung der Zahl aufgeschobener Leistungsnachweise in den Grundlagenmodulen, einer Minderung resultierender Studiengangswechsel oder der Studienabbrüche führt, lässt sich erst nach einer möglichen Kohorten-Verfolgung ermitteln. Verbesserungspotential liegt im Marketing des Kurses sowie der noch besser auszugestaltenden Verzahnung von Theorie und Praxis in der Technischen Mechanik. Die FMB ist mit der Resonanz von TripleM zufrieden und sieht sich in ihrem Ziel der Weiterführung des Vorkurses gestärkt. Und nicht zuletzt ist die FMB stolz, sich zu den Transferfakultäten des VDMA zählen zu dürfen.

Auf ein Neues - TripleM 2017!

 

Kontakt
Fakultät für Maschinenbau
Arnhild Gerecke, Dr. Steffen Wengler

 

arnhild.gerecke@ovgu.de                                 0391-67 52619

steffen.wengler@ovgu.de                                 0391-67 52820

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Fakultät für Mathematik

Neue Studienangebote an der Fakultät für Mathematik – ein Magdeburger Versuch

Eine mittelgroße Mathematikfakultät an einer mittelgroßen Universität hat es durchaus schwer, für ihr eigenes Lehrangebot in großem Umfang Studierende von außerhalb anzuziehen. Das trifft auch für die Magdeburger Mathematik zu: Zwar kommt ca. die Hälfte der Studienanfänger/innen nicht aus Sachsen-Anhalt, aber dieser Anteil könnte mit Blick auf die niedrigen Abiturient/inn/enzahlen in Sachsen-Anhalt noch deutlich steigen. Ein Ansatz besteht in der offensiven Vermarktung der guten CHE-Ranking-Ergebnisse, ein anderer im Angebot attraktiver Nicht-Standard-Studiengänge. 

Studienangebote zur Statistik

Ausgangssituation

Der transdisziplinar ausgerichtete Masterstudiengang Statistik wurde zum Wintersemester 2010/11 eingerichtet. Neben seiner Funktion als aufbauender Studiengang für Bachelorabsolvent/inn/en in Mathematik und (Angewandte) Statistik - damals noch als Bachelorstudiengang der Hochschule Magdeburg-Stendal - zieht dieser Studiengang pro Kohorte ca. 20-25 Bachelorabsolvent/inn/en von naturwissenschaftlichen über volks- und betriebswirtschaftlichen bis hin zu sozialwissenschaftlichen Studiengängen mit statistisch-methodischer Ausrichtung an. Dieses führt dazu, dass die Magdeburger Mathematik fast doppelt so viele Masteranfänger/innen wie Bachelorabsolvent/inn/en hat. Dieses ist der dritthöchste Wert deutscher Mathematikfachbereiche, dazu siehe man eine Studie von Britta Berndtsen und Gunter Törner, die demnächst in den Mitteilungen der Deutschen Mathematiker- Vereinigung erscheinen wird.

Aus Kapazitätsgründen stellte die Hochschule Magdeburg-Stendal ihren eigenen Statistik-Studiengang zum Sommersemester 2014 ein. Diese an sich bedauerliche Tatsache wurde als Chance genutzt, um zum Wintersemester 2014/15 einen neu ausgerichteten, gemeinsam von der Hochschule Magdeburg-Stendal und der Otto-von-Guericke-Universität angebotenen Bachelorstudiengang Angewandte Statistik einzurichten.

Neu zum Wintersemester 2014/15: Bachelorstudiengang Angewandte Statistik –Gemeinsamer Studiengang mit der Hochschule Magdeburg-Stendal

Das Studium im siebensemestrigen Bachelorstudiengang Angewandte Statistik besteht aus einer grundlegenden Ausbildung in Mathematik und einer vertieften Ausbildung in Statistik, einer auf die Bedürfnisse eines Statistikers zugeschnittenen Ausbildung in Informatik und einer soliden Grundlagenausbildung in verschiedenen Anwendungsbereichen aus den Ingenieur-, Wirtschafts- und Naturwissenschaften, insbesondere den Umwelt- und Biowissenschaften. Die Ausbildungsinhalte werden während des gesamten Studiums an praktische Aufgabenstellungen gekoppelt.

Die Praxisorientierung wird durch ein Pflichtpraktikum unterstrichen, bei dem die Studierenden Einblicke in mögliche Tätigkeitsfelder im Allgemeinen und die betriebliche Tätigkeit als Statistiker/in im Speziellen gewinnen sollen. Eine gleichermaßen praxisorientierte Ausrichtung bietet auch die Bachelorarbeit. Hierzu besteht die Möglichkeit, die Bachelorarbeit zu einem Thema aus dem Praktikum zu schreiben.

Eine erste Zwischenbilanz

Auf organisatorischer Ebene funktioniert die Zusammenarbeit zwischen Universität und Hochschule ganz ausgezeichnet: Das Lehrangebot wird etwa paritätisch von beiden Einrichtungen getragen.

Durch die Einstellung des Vorgängerstudiengangs sind allerdings die Anfänger/innen/zahlen zunächst eingebrochen: acht Anfänger/innen zum Wintersemester 2014/15, sieben zum Wintersemester 2015/16. Dieser Effekt wird durch eine Besonderheit des Hochschulgesetzes verstärkt: Da dieser Studiengang gemeinsam von Universität und Hochschule getragen wird, müssen alle Studienbewerber/innen - auch Abiturient/inn/en - ihre Eignung in einem Feststellungsverfahren unter Beweis stellen, was erfahrungsgemäß auf potentielle Bewerber/innen abschreckend wirkt. Zu hoffen ist, dass diese Regelung mit der Novellierung des Hochschulgesetzes entfallen wird. Zum Wintersemester 2016/17 konnte mit der deutlich höheren Zahl von 15 Studienanfängern/innen ein positiver Trend festgestellt werden.

Neu zum Wintersemester 2015/16: Bachelorstudiengang Mathematikingenieur/in

Ausgangssituation

In Mailand gibt es einen sehr erfolgreichen Studiengang ”Mathematical Engineering“, in dem neben einer soliden Ausbildung in Mathematik von jeder Ingenieurdisziplin einige (wenige) Grundlagenfächer vermittelt werden. Breite der erworbenen Kompetenzen steht vor Tiefe des vermittelten Fachwissens. Bewusst stehen numerische und Computerkompetenzen nicht im Vordergrund. Dieser Studiengang lockt sehr gute Studierende an, die am Ende von allen technischen Fächern die Grundlagen beherrschen und sich durch die Breite der Ausbildung ein solides Methoden- und Kompetenzspektrum erarbeitet haben. Sie meistern die verschiedensten Masterprogramme und auch einen direkten Berufseinstieg mit großem Erfolg.

Gleichzeitig sucht die Industrie für manche theoretisch besonders anspruchsvolle Entwicklungsprojekte (moderne Fahrzeugkomponenten, anspruchsvolle physikalische, chemische oder biologische Stoffumwandlungsverfahren, Chipentwicklung, Informationstechnologie, u.v.m.) Ingenieure/innen, die viel mehr grundlegende Mathematik beherrschen bzw. Mathematiker/innen, die viel mehr von Technik verstehen (etwa als Technomathematiker/innen).

Bei den breit aufgestellten Magdeburger Ingenieurwissenschaften und der sehr gut damit vernetzten Mathematik liegt es auf der Hand, eine Variante des Mailänder Modells hier auszuprobieren.

Die Umsetzung

Wir haben das Mailänder Modell dahingehend modifiziert, durch die Wahl von Studienrichtungen Akzentsetzungen zu erlauben, so dass die Studierenden in einer Ingenieurdisziplin bereits vertiefte Veranstaltungen besuchen können. In jedem Falle wissen sie am Ende des Studiums, wie Anlagen, Maschinen, Prozesse bzw. Steuerungen funktionieren. Den im Ingenieurbereich allgemeinbildenden Anspruch des Mailänder Modells haben wir auch zu einem gewissen Grad beibehalten können.

Weitere Eckpunkte und Ziele:

  • Grundlagen- und kompetenzorientiertes interdisziplinares siebensemestriges Studienprogramm.
  • Zielgruppe: Abiturient/inn/en, die Freude und Interesse sowohl an Mathematik als auch an Technik haben.
  • Absolvent/inn/en sollen sowohl Mathematiker/innen als auch Ingenieure/innen sein. Das bedeutet: Mathematik und Ingenieurwissenschaften nehmen mit etwa 40 % jeweils etwa gleichen Raum im Curriculum ein.
  • Zwei Modellierungsmodule halten die beiden Säulen Mathematik und Ingenieurwissenschaften zusammen: Ausgehend von konkreten technischen Problemstellungen soll das mathematische Modellieren, die mathematische Analyse und Losung (ggfs. rechnerunterstützt) und der anschließende Transfer der Erkenntnisse zum Problem und die Umsetzung der gefundenen Losungen erlernt werden.
  • Je nach Studienrichtung kann nach Abschluss des Bachelorstudiums die Zulassung in ein Ingenieur-Masterstudium (ggfs. mit Auflagen) erfolgen.
  • Unabhängig von der Wahl der Studienrichtung erfolgt die Zulassung in den Mathematik-Master. An ein erfolgreiches Masterstudium kann sich eine wissenschaftliche Laufbahn an der Universität oder an Forschungsinstituten anschließen.
  • Ein Einstieg in eine Berufskarriere in der technischen Industrie ist sowohl nach dem Bachelor als auch nach dem Masterabschluss möglich.

Dieses Studienkonzept grenzt sich klar gegen Technomathematikstudiengänge ab, in denen der Technikanteil selten mehr als 20 % beträgt. Umgekehrt gilt dasselbe hinsichtlich der Mathematik in den klassischen Ingenieurstudiengängen.

Dieser Studiengang ist ein Versuch, Technik und Mathematik auf Augenhohe miteinander zu verbinden. Die ersten beiden Kohorten sind mit jeweils 10 Studierenden gestartet und soweit müssen wir nur ganz vereinzelte Studienfachwechsel feststellen. Vermutlich wird die Entscheidung für diesen Studiengang so bewusst getroffen, dass die Studienanfänger/innen diesen in der Regel auch durchziehen können und wollen. Wir haben die Hoffnung, die Zahl der Studienanfänger/innen mittelfristig auf 20-30 steigern zu können.

 

Kontakt
Fakultät für Mathematik
Prof. Dr. Hans-Christoph Grunau

 

hans-christoph.grunau@ovgu.de                0391-67 58693

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Fakultät für Medizin

Wichtiger Schritt zur Kompetenzorientierung eingeleitet – Curriculumsmapping beschlossen

Die Medizinische Fakultät hat mit der Diskussion einer Curriculumsentwicklung unter Beachtung des Wissenschaftsrats-Gutachtens zu den Modellstudiengängen und den Empfehlungen zur Neugestaltung des Medizinstudiums bis 2020 begonnen. In diesem Zusammenhang wurde eine AG Curriculumsentwicklung gegründet, einzelne Unterarbeitsgruppen nahmen ihre Arbeit auf. Als notwendige und wichtige Aufgabe für die Curriculumsentwicklung hat die Fakultät das NKLM (Nationaler kompetenzorientierte Lernzielkatalog Medizin) -Curriculumsmapping beschlossen. Dafür wurde die MERLIN-Datenbank, entwickelt vom Kompetenzzentrum für Medizindidaktik Baden-Württemberg, Tübingen, angeschafft. Mithilfe des Programms sollen alle Lehrgebiete bis Juni 2017 ihre Lehrveranstaltungen „mappen“, d.h. ihre Lehrinhalte mit den Inhalten des nationalen kompetenzorientierten Lernzielkatalogs abgleichen. Die Abfragen ermöglichen einen Überblick zu den Veranstaltungen eines Faches und welche Abteilungen im Curriculum bei der Vermittlung bestimmter Kompetenzen, Teilkompetenzen und Lernziele beteiligt sind. Es kann so aufgezeigt werden, welche Teilkompetenz besonders häufig und welche selten oder gar nicht gelehrt werden. Die Datenbank gibt darüber hinaus auch einen Überblick über die Prüfungsformate, die zum Einsatz kommen. Aufbauend auf den Erkenntnissen soll das Curriculum am Magdeburger Standort, insbesondere auch im Hinblick auf die Vermittlung von Wissenschaftskompetenz, weiterentwickelt werden.

Beste Lehrende ausgezeichnet

Die Lehrpreisträger der Medizinischen Fakultät werden traditionsgemäß im Rahmen der Exmatrikulationsveranstaltung gewürdigt. Mit den Dozentenlehrpreisen, die aufgrund von Studierendenvorschlägen vergeben werden, wurden in diesem Jahr Prof. Dr. Gerburg Keilhoff (vorklinischer Studienabschnitt), Prof. Dr. Rüdiger Braun-Dullaeus (klinischer Studienabschnitt) und Dr. Philipp Stieger, Dr. Anke Spura sowie Dr. Katrin Werwick (Studierendenpreis für besonderes Engagement in der Lehre) geehrt. Drei weitere Lehrpreise für die „Besten Fächer“ („Bestes Fach der Vorklinik“- Biologie für Mediziner, „Bestes Klinisch-Theoretisches Fach“- POL Pathomechanismen und „Bestes Klinisch-Praktisches Fach“- Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde), die mithilfe eines Gesamtrankings im Rahmen der studentischen Lehrveranstaltungsevaluation ermittelt wurden, wurden durch den Dekan Prof. Dr. Hermann-Josef Rothkötter auf der Fakultätsratssitzung am 6. Oktober 2015 verliehen.

Modernes Prüfungsformat an der FME: OSCE-Prüfung erstmals tabletbasiert durchgeführt

Objective Structured Clinical Examinations (OSCE) sind Prüfungen, bei denen Studierende an verschiedenen Stationen ihre praktischen Fähig- bzw. Fertigkeiten und psychosozialen Kompetenzen, welche für den Arztberuf nötig sind, unter Beweis stellen müssen. Diese Methode der Prüfung wird an der FME seit 2008 (im Rahmen der Lehrveranstaltung „Einführung in die Klinische Medizin“, ab 2012 auch in der Orthopädie) angewandt. Die Studierenden müssen verschiedene Stationen absolvieren, wobei sie eine Minute Zeit haben, sich mit der Fragestellung vertraut zu machen, um anschließend je nach Aufgabenstellung einen Simulationspatienten zu behandeln. Anhand der Untersuchung bzw. des Befundes schätzt der Prüfer die Untersuchungstechnik, die Interpretation der erhobenen Befunde sowie die Kommunikation mit dem Patienten ein. Darüber hinaus werden an weiteren Stationen „Blickdiagnosen“ sowie Therapievorschläge anhand von Röntgenbildern abgefragt. Die Medizinische Fakultät kann dadurch die Ausbildung der angehenden Ärztinnen und Ärzte möglichst praxisnah gestalten.

In 2016 wurde diese Prüfungsform, welche ergänzend zur schriftlichen Abschlussklausur im Fach Orthopädie durchgeführt wird, das erste Mal tabletbasiert eingesetzt. Die Medizinische Fakultät strebt eine Etablierung der OSCE-Prüfung in anderen Fächern an, um das bisherige Angebotsspektrum zu erweitern. Vorteile des Umstiegs von der bisherigen schriftlichen Checkliste hin zu den Tablets sind die einfache Handhabung für die Prüfer, welche direkt und ohne Zettelwirtschaft am Tablet mit einer standardisierten Checkliste arbeiten können. Neben dem umweltfreundlichen Sparen von Papier kann durch diese tabletbasierten Prüfungen auch die Datensicherheit erhöht werden. Auch der verwaltungstechnische und personelle Aufwand kann durch den Einsatz von Tablets maßgeblich simplifiziert werden.

Interprofessionelle Ausbildung hält Einzug in das Blockpraktikum Chirurgie

Aufgrund von Evaluationsergebnissen wurde das Blockpraktikum der Chirurgie komplett umstrukturiert und wird zukünftig auch mit einer OSCE-Prüfung abgeschlossen. Nunmehr werden sowohl praktische Fertigkeiten im Skillslab trainiert als auch der Unterricht am Krankenbett auf den chirurgischen Stationen optimiert. Im Rahmen von interprofessioneller Lehre wurden erstmals Pflegekräfte und Pflegeschüler im Modul „Verhalten im OP“ eingebunden und es wurden entsprechend der Modulbeschreibung z.B. steriles Anziehen, chirurgisches Waschen, Händedesinfektion, Kommunikation und Verhalten am OP-Tisch, situatives Verhalten u.a. in Stresssituationen gelehrt und geübt. Bisher fand die interprofessionelle Ausbildung nur im Rahmen des strukturierten Gesundheitspflegepraktikums, des Famulatur-vorbereitenden Kurses „Fit für Famulatur“ und der Vorbereitungswoche für das Praktische Jahr (PJ) „Fit für PJ“ statt.

Selbsteinschätzungstest für Studierende nun auch als Online-Tool verfügbar

Der 2013 eingeführte Progresstest für Studierende wurde auch 2015 - erstmals aber als Online-Tool- an der Medizinischen Fakultät angeboten. Im Rahmen des BMBF-geförderten Verbundprojektes „Kompetenzorientiert Lernen, Lehren und Prüfen in der Medizin“ wurde ein kompetenzorientierter Progresstest von Studierenden für Studierende unter Beteiligung Magdeburger Studierender entwickelt. Der neu entwickelte kompetenzbasierte Progresstest orientiert sich dabei am Nationalen Kompetenzbasierten Lernzielkatalog Medizin (NKLM) und ermöglicht ein Feedback einerseits zu den Fächern der Ärztlichen Approbationsordnung und andererseits zu ärztlichen Kompetenzbereichen. Auf dieser Basis soll den Studierenden zukünftig eine verbesserte Möglichkeit zur Selbsteinschätzung ihres erreichten Ausbildungszieles gegeben werden.

Medizindidaktisches Schulungsangebot für Dozierende erweitert

Zusätzlich zu den seit Jahren angebotenen Medizindidaktikschulungen für Dozierende, die Microteaching, praktische Übungen, Videoanalyse, 360°-Feedback beinhalteten, fand im Juni erstmals eine Prüferschulung statt. Der Workshop gab einen Überblick über die Qualitätskriterien, welche von allen Prüfungsformaten eingehalten werden sollten und versetzt die Teilnehmer in die Lage, schriftliche, mündliche und praktische Prüfungen zu planen, zu konzipieren, durchzuführen und auszuwerten. Um die verschiedenen Lehrmethoden im klinischen Alltag zu trainieren, wurden im Juni und September zudem zwei Train-the-Trainer-Schulungen durchgeführt. Der Kurs richtet sich an Weiterbildungsassistent/innen und Fachärzt/innen aller Fachrichtungen, die in die Ausbildung von Medizinstudierenden eingebunden sind und über kein oder nur geringes medizindidaktisches Hintergrundwissen verfügen. Am Tag der Lehre wurde zudem der Kurs „Lernen lehren und Lehren lernen“ angeboten.

 

Kontakt
Medizinische Fakultät
Dr. Kirstin Winkler-Stuck

 

kirstin.winkler-stuck@med.ovgu.de               0391-67 15762

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Letzte Änderung: 30.07.2018 - Ansprechpartner: M.A. Anni Holzäpfel (vormals Fischer)